Bericht zum 25 Jahre Jubiläum "Mittagstisch"

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Weiterbildung zum Thema "Migration und Flucht"

W&O, 05. Juli 2019

Migration und Flucht.docx
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Lionsclub veranstaltet Golf Charity und spendet an Diakonieverein

Spende vom LIONS CLUB, Golf Charity, Nov
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Die LEBA, Lebensmittelabgabe feiert sein 10 jähriges Jubiläum

LEBA Jubiläum, W&O 19.11.2018.pdf
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August 2018

Nahe sein in schwerer Zeit

Grundkurs Begleitung bei schwerer Krankheit in der letzten Lebensphase

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Bericht über die "Tandems" mit Flüchtlingen

vom Mai 2018

Beitrag Buchs Aktuell, Tandem.PDF
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Hauptversammlung 2018

vom 24. März 2018

Hauptversammlung 2018.pdf
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Zeitungsbericht zum Tandem

vom 27. Februar 2018

Tandem W&O 27-02-2018.pdf
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Zeitungsbericht zur Lebensmittelabgabe

vom Dezember 2017

Lebensmittel für einen symbolischen Prei
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Zeitungsbericht zum Vortrag von Elmar Simmen

vom 21. November 2017

Der Trauerprozess als Tor zum Leben.pdf
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Beitrag Kafihalle

Buchs aktuell Kafihalle Okt. 2017.PDF
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Beitrag zur Quartierschule

Buchs Aktuell Quartierschule Okt. 2017.P
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Zeitungsbericht "Zertifikatsübergabe" an die Lehrkräfte der Quartierschule Buchs

vom 06.09.2017

Quartierschule Zertifikatsübergabe.pdf
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Zeitungsbericht zum Quartierschule Pilotkurs in Buchs

vom 25.08.2017

Quartierschule Pilotkurs Buchs.pdf
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Zeitungsbericht zum Thema Quartierschule

Quartierschule Buchs 07-07-2017.pdf
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Zeitungsbericht zum einhundertsten freiwillig Mitarbeitenden

Vom 03. Juli 2017

Einhundert freiwillig Mitarbeitende.pdf
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Zeitungsbericht zum Vortrag: Heute fremder Morgen Nachbar

ÖV Vortrag Gerti Saxer.pdf
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Hauptversammlung 2017

Zeitungsbericht W&O HV 2017.pdf
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Beitrag W&O "ich hätte gerne mehr Freiwillige im Team"

Vom 28. Februar 2017

Zeitungsbericht Freiwilligenarbeit.pdf
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Beitrag W&O "Abschied erträglicher machen"

Vom 28. Februar 2017

Zeitungsbericht Besuchsdienst.pdf
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Beitrag LEBA Werdenberg

Buchs Aktuell, Dezember 2016

Buchs Aktuell 12-2016.pdf
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Beitrag Hospizgruppe Werdenberg

Pfarreiforum Werdenberg, November 2016

 

Hospizgruppe Werdenberg Eine schwere Krankheit führt viele Menschen an ihre Grenzen. Betroffene und ihre Angehörigen sind in dieser Situation oft auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Die Hospizgruppe Werdenberg bietet dies an und begleitet Schwerkranke und Sterbende und ihre Nächsten auf diesem Weg. Die Begleiterinnen und Begleiter stehen ihnen zu Hause, im Spital und im Heim bei Tag und Nacht entlastend bei. Die Hospizgruppe trägt dazu bei, dass schwerkranke Menschen liebevoll und sorgfältig begleitet werden. Der Dienst steht allen Menschen, unabhängig von ihrem religiösen oder politischen Hintergrund, zur Verfügung. Die Frauen und Männer, die ehrenamtlich schwerkranke Menschen begleiten, sind auf diese Aufgabe gut vorbereitet, werden fachlich weitergebildet und begleitet. Sie übernehmen keine pflegerischen Aufgaben und leisten ihren Dienst in Zusammenarbeit mit Pflegefachpersonen und ergänzend zu seelsorglicher Betreuung.

 

Dieser Dienst ist unentgeltlich. Spenden helfen uns, Spesen und Weiterbildung der Begleitenden zu finanzieren.

 

Flüchtlinge unter uns

Vortrag zum Thema Flüchtlinge unter uns und wie geholfen werden kann
Vortrag Pfr. Daniel Winkler Riggisberg.p
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Erfrischende Jahresversammlung beim «diakonieverein Werdenberg»

 

VON SILVIA FRICK

 

RÄFIS. Ein halbes Hundert Interessierte haben die 22. Jahresversammlung des «diakonievereins Werdenberg» besucht. In christlicher Art hilft der Verein Menschen. Seinen Erfolg bestätigte der Jahresbericht, seine Gemeinsamkeit der herzliche Umgang miteinander.

 

Helfen wo Not ist

 

«Diakonie: «Hinschauen, wo Not ist. Da sein, wenn es weh tut. Handeln aus Liebe. Zuhören und Anteil nehmen», diesen Leitsatz setzt der «diakonieverein Werdenberg». Rund 70 Betreuer pflegen Kontakt zu Menschen jeder Farbe. Es hilft die «Hospizgruppe Werdenberg» und der «Offene Trauertreff» bei Krankheit und Sterben und «LEBA Werdenberg» verteilt Lebensmittel an Bedürftige. Kontakte werden geknüpft im «Treffpunkt Kaffeehalle», gehalten werden sie durch den «Besuchsdienst», durch «Mittagstisch-» und «Singen für Senioren» und den Kaffeenachmittag im «Wetti-Café».

 

Konkreter Rückblick

 

Präsident Christoph Buschor liess auf das vergangene Jahr zurückblicken. «Was freute mich besonders», «an was stosse ich mich», Anregungen, und «was ich schon immer sagen wollte» konnten per Zettel deponiert werden. Der Präsident selber erachtete den Entscheid um einen neuen Standort des «Treffpunkts Kaffeehalle» als substanziell, sollte doch die basistragende Liegenschaft verkauft werden. «Trotz Machbarkeitsstudien über Kauf, Renovation oder Abriss/Neubau musste man eine Eigenübernahme fallen lassen. Ein solches Projekt ist für den Verein schlicht eine Nummer zu gross. Ein neuer Standort wird also immer noch gesucht», erklärte Buschor. Positiv jedoch: Protokoll, Jahresbericht, bereinigte Finanzen 2015 und Budget 2016 wurden einstimmig abgesegnet; Mitgliederbeiträge und Spenden von Herzen verdankt.

 

 

 

Bestehendes vertiefen – Neues pflegen

 

Zukünftig wünscht sich der «diakonieverein» eine tiefere Vernetzung mit der Evangelischen Allianz und auch mit anderen Gruppen. Zudem möchte man neue Beziehungen pflegen, und da sind sicher auch Flüchtlinge aktuell. «Zwar ist der Staat für ihre finanzielle Grundlage zuständig, psychisch bleiben die Fremden aber oft beziehungsarm» folgerte Buschor. Gerade in der Kaffeehalle seien auch Andersgläubige willkommen. Ergänzend solle die Diakonie deshalb auch diese Aufgabe abdecken. Erfreulich sei dabei die gute Zusammenarbeit mit der Freien Evangelischen Gemeinde. Seit Herbst ist eines ihrer Mitglieder, selbst Migrant aus Kolumbien, in der Kaffeehalle mit dabei. Dreisprachig leistet er manch Fremden Hilfe, wobei er verlangt möglichst deutsch zu sprechen, um sie weiter zu bringen. Und neu hat der Verein auch eine beispielhafte Idee aus Chur übernommen. Unter dem Titel «1 zu 1» werden dort Kontakte zu Migranten vertieft. Selbstsicherheit inmitten unserer Gesellschaft soll ihnen vermittelt werden, und so lernte auch im Werdenbergischen bereits eine Gruppe aus fremder Kultur Velofahren.

 

 

 

Der Kontakt im diakonieverein Werdenberg ist sehr herzlich. Zwei Vorstandsfrauen boten ein fröhliches Rollenspiel. Ein Leiterwagen voller Ballone deutete die diversen Resorts; Sprüche dazu endeten in verbindender Fröhlichkeit.

 

 

 

Bild und Bildlegende von Silvia Frick

 

Buntes «Diakonie-Ballon-Leiterwägelchen» mit fröhlichem Vorstand: Elke Pereyra, Waltraud Eggenberger, Peter Graf, Willi Rupper, Hanspeter Schwendener, Präsident Christoph Buschor und Doris Schudel. (v.l.n.r.)

 

Zeitungsbericht über das "LÄBA" im W&O

Leba W&O 23.11.15.docx
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Fahrradkurs für Migrantinnen

Velofahrkurs 2015
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Trauer verarbeiten

Trauer verarbeiten
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Ein Abschied und Neuwahlen

Zoom

Die scheidende Vreni Karrer (Mitte) mit ihrer Nachfolgerin Elke Pereyra und dem neuen Vorstandsmitglied Hanspeter Schwendener. (Bild: Hans Hidber)

An der 21. HV des Diakonievereins Werdenberg wurde Vreni Karrer nach 21 Jahren als diakonische Mitarbeiterin verabschiedet und ihre Nachfolgerin Elke Pereyra begrüsst. Hanspeter Schwendener wurde in den Vorstand gewählt.

HANS HIDBER


BUCHS. Mit dem Loblied «Hab Dank von Herzen, Herr…» wurde im Kirchgemeindesaal in Räfis die 21. HV eröffnet. Präsident Christoph Buschor nahm sich die geschäftlichen Traktanden zügig vor. Am meisten beschäftigt sich der Vorstand derzeit mit der Suche nach neuen Räumlichkeiten für den Treffpunkt «Kafihalle» und die Lebensmittelabgabe. Es würden, so der Präsident, verschiedene Varianten geprüft.

Weiter beschäftigt sich der Vorstand auch mit der Frage, wie die Zusammenarbeit mit der Evangelischen Allianz gestaltet werden soll. Buschor dankte der Kirchgemeinde für die zur Verfügung gestellten Büroräumlichkeiten des Sekretariates.

Vielfältige Aufgaben

Die Berichte aus den verschiedenen Arbeitsbereichen zeugen von regen Aktivitäten des Vereins. Waltraud Eggenberger berichtete über ihre Ressorts Hospizgruppe und Treffpunkt Kafihalle. Die Hospizgruppe begleitete 26 Personen in über 560 Stunden. Seit Januar 2015 besteht der «Offene Trauertreff», der allen kostenlos und ohne Anmeldung offen steht, die um einen verstorbenen Menschen trauern. Die Treffen finden jeden 1. Donnerstag von 17.30 bis 19.30 Uhr und jeden 3. Montag im Monat von 9 bis 11 Uhr am Moosweg 1 in Buchs statt. Auch in den beliebten Treffpunkt Kafihalle kommen immer wieder neue Besucher. Zu den Arbeitsgebieten von Vreni Karrer gehören der Besuchsdienst, zu dem neu fünf Personen gestossen sind und «frischen Wind» in die Besuchsdienstgruppe gebracht haben. Von der Lebensmittelabgabe (Leba) profitieren rund 200 Personen; es wurden einige hundert Kilo Lebensmittel abgegeben. Schliesslich gab es wiederum viele schöne Begegnungen beim Mittagstisch und Singen für Senioren.

Schwendener neu im Vorstand

Die von Kassier Willi Rupper präsentierte Jahresrechnung, die eine Bilanzsumme von rund 197 500 Franken und einen Vorschlag von 5100 Franken aufweist, wurde diskussionslos genehmigt, ebenso das Budget mit einem veranschlagten Verlust von 13 500 Franken. Diakon Hanspeter Schwendener wurde einstimmig als Nachfolger des demissionierenden bisherigen Beisitzers Pfarrer Marco Wildi als Vertreter der Evangelischen Kirchgemeinde in den Vorstand gewählt. Der Präsident verdankte die langjährige Mitarbeit von Marco Wildi und hiess Hanspeter Schwendener im Vorstandsgremium herzlich willkommen. Er wird sich vor allem der Seniorenarbeit widmen.

Ein Abschied mit Wehmut

Im Rahmen eines Apéros wurde Vreni Karrer nach 21 Jahren intensiven Engagements für den Diakonieverein in den verdienten Ruhestand verabschiedet. «Sie war mit ihren vielseitigen Talenten, ihrer grossen Aufbauarbeit, ihrem Einsatz für benachteiligte Mitmenschen, ihrer Fähigkeit, auch andere zu motivieren, ein richtiger «Multiplikator», so Präsident Christoph Buschor. In bewegten Worten dankte Vreni Karrer für das Vertrauen und die Ermutigung, die sie in all den Jahren erfahren durfte. Der Abschied falle ihr nicht leicht, vor allem werde sie die vielen berührenden Begegnungen mit den Betagten im Haus Wieden vermissen. Ihre Nachfolgerin Elke Pereyra brauchte der Präsident nicht mehr gross vorzustellen, ist sie doch bereits seit dem November in fliessender Einarbeitung und den meisten schon bekannt. «Sie ist aber im Verein bisher noch nie offiziell begrüsst worden», was jetzt nun nachgeholt wurde. Die neue diakonische Mitarbeiterin dankte für ihre gute Aufnahme und zeigte sich von der bisher geleisteten vielfältigen Aufbauarbeit beeindruckt: «Ich freue mich auf den gemeinsamen Weg mit euch.»

Vortrag über Demenz

24. Januar 2015, 09.00 – 12.00 Uhr

Begegnung mit Demenz

In der Schweiz leiden gut 100‘000 Menschen an einer Demenzerkrankung. Wie können wir gute Begegnungen mit ihnen schaffen? Das war das herausfordernde Thema des öffentlichen Vortrags, zu dem am 24.Januar 2015 der Diakonieverein Werdenberg eingeladen hatte. Der Referent, Klaus Stahlberger, Pfarrer und Gerontologe, gewann mit seiner offenen und anschaulichen Art die 80 Teilnehmenden schnell für das Thema.


Im ersten Teil seines Vortrags sprach er über die Entstehung von Demenz, mögliche Ursachen und verschiedene Formen. Im zweiten Teil ging es ihm besonders um den liebevollen Umgang mit den von Demenz betroffenen Menschen.


Anhand von persönlichen Beispielen zeigte er auf, wie wichtig es ist, dass sich der Besuchende der eigenen Haltung gegenüber dem Demenzkranken bewusst ist. Dieser spürt trotz seiner Einschränkungen genau, in welchem Gemütszustand und welcher Haltung der Besuchende ihm begegnet. K. Stahlberger betonte auch immer wieder die Wichtigkeit der nonverbalen Kommunikation: der Ton der Stimme und auch die äussere Haltung. So sollte nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe kommuniziert werden. Und die Art der Berührung könne entscheidend sein: Eine sorgsame Berührung mit der Hand an der Schulter sei besonders hilfreich, weil es dem Demenzkranken ein Gefühl von Halt vermittle - denn er fühle sich auf Grund des Verlustes von kognitiven Fähigkeiten oft haltlos.


Der Vortragsmorgen bot den Teilnehmenden nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch viele Tipps und Hilfestellungen für den Umgang mit Menschen, die von Demenz betroffenen sind.

Trauerarbeit

Artikel Trauerarbeit Werdenberger Monats
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Vortrag Demenz

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Helfen - aber wie?

Referentin Therese Lechner
Referentin Therese Lechner

 

Etwa 40 freiwillige Mitarbeitende des Diakonievereins Werdenberg trafen sich am Freitag, 7. November zu einer Weiterbildung zum Thema „Helfen – aber wie?“ Referentin war die diplomierte Lebensberaterin Therese Lechner, die in der Praxis im Zentrum in Rorschach Beratungen anbietet.

 

Frau Lechner ermutigte die Teilnehmenden ihre Stärken und Schwächen als Helfende zu identifizieren. Gemeinsam betrachteten sie die Charakteristiken der Hilfesuchenden und deren Einfluss auf die Helfenden. Im Anschluss unterstützte Frau Lechner die Freiwilligen dabei die Signale zu erkennen, die bei Überforderung auftreten. Nach der Pause überlegten sie gemeinsam, wie es möglich ist, Anderen zu helfen und trotzdem gut für sich selbst zu sorgen, damit sie als Helfer nicht aus dem Gleichgewicht geraten. Das Fazit: Ein Helfer muss sich selbst als wertvolle Person wahrnehmen und gut für sich sorgen, damit er in der richtigen Balance bleibt. Es sei wichtig, dass die Helfenden sich in der Beziehung mit dem Hilfesuchenden als gleichwertig wahrnehmen nach dem Motto „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Frau Lechner füllte den Abend mit vielen persönlichen Beispielen und praktischen Übungen. Der Abend hat zur Ermutigung beigetragen und zum weiteren Nachdenken angeregt.

 

Weiterbildungsanlass

 

Helfen – aber wie?

 

Freitag, 7. November um 17 – 21 Uhr

 

Dieses Thema beschäftigt uns in allen Arbeitsgruppen im Diakonieverein. Es hat sehr viel mit Diakonie zu tun, mit Begleiten, Unterstützen und Entlasten von Menschen.

 

Wie sieht hilfreiches Helfen aus? Wie kann Menschen wirklich geholfen werden? Wo sind Grenzen und Gefahren im Helfen?

 

Wir schauen unsere Rolle als Helfende an. Was motiviert und bewegt uns zum Helfen?

 

Unsere Referentin ist Frau Therese Lechner, dipl. Lebensberaterin aus Rorschach. Sie wird uns Impulse geben und Anregungen zum Austausch und zur persönlichen Reflexion.

 

Wir laden alle freiwillig Mitarbeitenden des Diakonievereins zu dieser Weiterbildung ein und hoffen, dass möglichst viele dabei sein können. Dieser Anlass ist kostenlos. Wir werden auch eine gemütliche Zeit mit Imbiss, Austausch und Begegnung haben.

 

Diese Weiterbildung findet im Kirchgemeindesaal Räfis,           Churerstr. 119, Buchs, statt.

 

Anmeldung oder Abmeldung bis 28. Oktober an:

 

Vreni Karrer, Telefon 081 756 49 14, verena.karrer@bluewin.ch

 

 

 

 

Werdenberger & Obertoggenburger, 12. September 2014, 02:37 Uhr

Wohltuend für Magen und Gemüt

Zoom

Verena Karrer, Mitarbeiterin des Diakonievereins Werdenberg, teilt allen Anwesenden einen Schlüsselanhänger mit der Aufschrift «Du bist wertvoll», aus. (Bild: Adi Lippuner)

Jeweils am ersten Mittwoch im Monat treffen sich Seniorinnen und Senioren zum gemeinsamen Essen. Organisiert wird der Mittagstisch für Ältere durch den Diakonieverein Werdenberg.

ADI LIPPUNER

 

BUCHS. Es ist kurz vor Mittag am ersten Donnerstag im September. Im Kirchgemeindesaal Räfis herrscht reger Betrieb. Frauen und ein paar Männer im Pensionsalter treffen ein, um gemeinsam das Mittagessen einzunehmen. Freiwillige Helferinnen des Diakonievereins – für jeden Mittagstisch sind jeweils 14 Personen im Einsatz – stehen bereit und begrüssen die Gäste. Für viele ist es ein Wiedersehen nach langer Zeit, denn während der Sommermonate fällt der Mittagstisch jeweils aus.

Die Tische sind liebevoll gedeckt und mit Blumen dekoriert. Stofftischtücher runden die Wertschätzung, welche den älteren Mitmenschen entgegengebracht wird, ab. Während einige noch beim Eingang verweilen, haben sich andere bereits ihren Tisch gesichert. «Wir haben viele Stammgäste und die sitzen gerne beisammen, so Margrit Birchmeier. Und von Christina Rupper, Verantwortliche für den Mittagstisch, ist zu erfahren, dass jedesmal rund 50 Personen anwesend sind.

Mehr als nur ein Essen

Im Gespräch mit den Gästen wird deutlich, dass es den meisten nicht nur um das feine Essen, welches übrigens von der Küche des Berufs- und Weiterbildungszentrums (bzb) angeliefert wird, geht. «Gemeinsam am Tisch sitzen, das Essen geniessen und sich austauschen können ist genau so wichtig. Freude bereitet auch das gemeinsame Singen einiger Lieder und der besinnliche Teil, der jeweils vor dem Kaffee eingeplant wird.

Verena Karrer, Mitarbeiterin des Diakonievereins Werdenberg, ging nach dem Essen auf den Begriff Diakonie ein. «Dies bedeutet dienen, ein Wort, das in der heutigen Zeit kaum mehr gebraucht wird. Aber wir alle leben Diakonie, denn hinschauen und handeln, wenn es nötig ist, Nachbarschaftshilfe leisten, all dies wird von der älteren Generation ganz selbstverständlich gelebt.» Und wer aus gesundheitlichen Gründen keine Leistungen mehr für andere erbringen könne, sei trotzdem wertvoll. «Jeder Mensch ist einmalig und wertvoll und dies soll niemand vergessen.»

Bei Gesprächen mit den verschiedenen Gästen wird deutlich, dass die Gründe zur Teilnahme am Mittagstisch unterschiedlich und doch wieder ähnlich sind.

Jeder Mensch eine Geschichte

Einer der wenigen Männer meinte: «Es ist angenehm, für einmal nicht selbst für sich sorgen zu müssen.» Und sein Gegenüber erklärt: «Jeder, der hier Anwesenden bringt seine ganz persönliche Geschichte, sein eigenes Schicksal mit, darüber könnten mehrere Bücher geschrieben werden.»

Ein Blick in die vom Leben gezeichneten Gesichter der älteren Generation zeigt: Viele hatten es im Leben nicht immer leicht, strahlen aber trotzdem eine Zufriedenheit aus, wie sie bei jüngeren Menschen nur selten zu finden ist. Auch die Dankbarkeit gegenüber den freiwilligen Helferinnen wird bei jedem Händedruck spürbar. «Ich freue mich schon auf den zweiten Oktober, dann darf ich mich wieder bei euch verwöhnen lassen», so eine der Aussagen.

Der Mittagstisch für Ältere, obwohl unter dem Patronat des Diakonievereins, ist konfessionell neutral und für alle offen. «Wir schauen nicht, welcher Kirche jemand angehört, bei uns sind alle willkommen. Und wer abgeholt werden möchte, kann sich bei uns melden», so Christina Rupper. Kommt dazu – wenn jemand ein sinnvolles Geschenk sucht: Für den Mittagstisch, bei dem das Essen zu einem äusserst bescheidenen Preis zu haben ist, gibt es Geschenkgutscheine.

Einladung zum Jubiläumsgottesdienst vom 18. Mai 2014

Flyer Jubiläums GD 2014.docx
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HV & Jubiläumsfeier 2014

 

20 Jahre Diakonieverein Buchs, Hauptversammlung und Jubiläumsfeier , Freitag, 21. März, Kirchgemeindesaal Räfis

 

Die 20. Hauptversammlung des Diakonievereins fand am 21. März unter Leitung des Präsidenten Christoph Buschor auf der Bühne des Kirchgemeindesaals in Räfis statt.  Die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt.  Auch die Namensänderung von Diakonieverein Buchs auf Diakonieverein Werdenberg  wurde einstimmig angenommen.  Dies  wurde notwendig, da die meisten Arbeitszweige des Diakonievereins regional verankert sind. 

 

Anschliessend an den offiziellen Teil, wurde das zwanzigjährige Bestehen des Diakonievereins im schön dekorierten Kirchgemeindesaal gefeiert. Ein Abend, der zu einem Rückblick  auf die letzten zwei Jahrzehnte, aber auch zu einem  Ausblick auf die Zukunft  einlud. Der Diakonieverein ist heute in Buchs und Umgebung eine Institution, die nicht mehr wegzudenken ist.  Mit Vreni Karrer wurde damals eine Person gefunden, die die diakonische Arbeit in der Kirchgemeinde Buchs aufbaute und entwickelte. Nach einer längeren Vorbereitungsphase gründeten Giacumin Saluz und Pfarrer Edi Pestalozzi   am 22. Februar 1994 den Diakonieverein. Sie suchten unter den Kirchbürgern Spender, die den Verein finanziell unterstützten. Ein Schwerpunkt ist bis heute der Besuchsdienst bei älteren Menschen.  Während einigen Jahren fanden Flüchtlingsnachmittage mit Frauen und Kindern vom damaligen Flüchtlingsheim Buchserberg statt.

 

1997 entstand als weiterer Vereinszweig die Arbeitsgruppe ‚55 plus‘, die bis heute 4 Mal im Jahr Seniorennachmittage organisiert und später unter das Dach der Kirche wechselte.  Vreni Karrer organisierte mit viel Umsicht und  Wissen  immer wieder Vortragsabendende und  Weiterbildungskurse, auch ein Kurs der Caritas SG „Nahe sein in schwerer Zeit“.  Daraus entstand 2000 eine Projektgruppe zur Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden, die später in Anpassung an die anderen Gruppen im Kanton in Hospizgruppe Werdenberg umbenannt wurde.

 

 2008 entstand die LEBA, eine Lebensmittelabgabe an armutsbetroffene Menschen, die vor allem von den Sozialämtern darauf aufmerksam gemacht werden. Seit der Auflösung des evangelischen Frauenvereins kamen der Mittagstisch in Räfis, Singen für Ältere und das Café in den Alterswohnungen Wetti  auch zum Diakonieverein.

 

Mit Waltraud Eggenberger aus Grabs, die teilzeitlich von Diakonieverein angestellt wurde, entstand Ende 2011 der Treffpunkt Kafihalle, ein  Ort der Begegnung für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ein Höhepunkt für den Diakonieverein war 2011 die Verleihung des Prix Benevol der Gemeinde Buchs. Diese Auszeichnung stellt ein grosses Dankeschön an die über 60 freiwillig Mitarbeitenden dar.

 

Vreni Karrer wird Ende Februar 2015 in Pension gehen und wünscht sich, dass die vielfältigen Aufgaben des Diakonievereins weitergehen können.       

 

Zum Abschluss des Abends dankte der Vorstand allen Freiwilligen und Spendern für ihr jahrelanges grosses Engagement.

 

Ein grosses Dankeschön an Vreni Karrer für ihre 20 jährige Mitarbeit von Präsident Christoph Buschor
Ein grosses Dankeschön an Vreni Karrer für ihre 20 jährige Mitarbeit von Präsident Christoph Buschor
Jubiläumsfeier
Jubiläumsfeier
Rückblick auf 20 Jahre Diakonieverein
Rückblick auf 20 Jahre Diakonieverein
Ein wunderbares Nachtessen zum Dank an alle freiwilligen Mitarbeitende und Unterstützer des Vereins
Ein wunderbares Nachtessen zum Dank an alle freiwilligen Mitarbeitende und Unterstützer des Vereins

Besuchsdienst

Besuchsdienst - Kursausschreibung Februar 2014
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Palliative Care

Wanderausstellung Palliative Care
17. – 20. März 2014 Kleintheater fabriggli Schulhausstr. 12, Buchs SG
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Rückblick auf das interkulturelle Fest

Ein fröhliches Miteinander von Menschen aus verschiedenen Kulturen prägte das Fest an der Bahnhofstrasse. Trotz Regen haben sich viele Menschen aufgemacht und die Angebote an den Ständen angeschaut und ausprobiert.

 

Als Diakonieverein waren wir mit unserem bunten Stand und den feinen Kuchen und Getränken mittendrin und haben viele gute Kontakte und Begegnungen gehabt.


Die offenen Hände mit den Herzen auf unseren Blachen und Infokarten haben zum Ausdruck gebracht, was unser Anliegen ist, nämlich Menschen zu dienen, sie zu unterstützen und begleiten in ihren Lebenssituationen.

Interkulturelles Fest am 1. Juni

Flyer Interkulturelles Fest vom 1. Juni 2013
Interkulturelles Fest Buchs.pdf
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Am Samstag, den 1. Juni von 10 – 24 Uhr findet auf dem oberen Teil der Bahnhofstrasse das Interkulturelle Fest statt. Dieser Anlass, organisiert in Zusammenarbeit mit der Politischen Gemeinde Buchs und der Stiftung Mintegra, soll eine Plattform bieten zur Begegnung und zum Austausch zwischen den Einheimischen und den verschiedenen Nationalitäten, die in unserer Gemeinde leben. Es werden ca. 30 ausländische und einheimische Gruppen und Vereine mit kulinarischen und kulturellen Beiträgen mitmachen.

Jedermann ist herzlich eingeladen, mitzufeiern und diese Gelegenheit des Miteinanders und der Begegnung zu nutzen. Als Diakonieverein werden wir mit einem Stand dabei sein. Wir werden Kuchen und Getränke verkaufen und auf unsere Angebote aufmerksam machen. Wenn Sie einen Beitrag mit einer Torte oder einem feinen Kuchen machen möchten, freuen wir uns sehr. Bitte melden Sie sich bei Vreni Karrer, Telefon 081 756 49 14.

 

 

 

Zeitungsartikel im W&O vom 06.04.2013

011_wobu_01_2013-04-06.pdf
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Kleiderbörse Kafihalle

Ab Mitte März nehmen wir folgende Artikel entgegen:

 

  • gut erhaltene, modische Sommerbekleidung für Damen – Herren – Kinder ab Grösse 120
  • gut erhaltene Bettwäsche
  • neuere und funktionierende Küchengeräte, Pfannen
  • intakte Velos

 

Bitte denken Sie daran, dass wir keine Entsorgungsstation sind!

 

Abgabe jeden Dienstag von 14:00 – 17:00 Uhr im Treffpunkt Kafihalle am Moosweg 1 (rechts von evang. Kirche), Buchs.

 

Für Auskünfte: 081 771 31 53 oder 077 440 48 22

 

Herzlichen Dank!

 

 

 

Treffpunkt Kafihalle – ein Ort für Menschen in schwierigen Lebenssituationen

Seit einigen Wochen hat der Treffpunkt Kafihalle am Moosweg 1, rechts neben der evangelischen Kirche, seine Türen geöffnet. Jeden Dienstagnachmittag zwischen 14 und 17 Uhr finden hier Arbeitslose, Asylsuchende, von Armut, Sucht oder Krankheit Betroffene einen Ort, wo sie ein paar Stunden in Gemeinschaft verbringen können.

 

Bedürfnis nach einem geschützten Raum

 

Die Idee zu diesem Treffpunkt entstand im Rahmen der wöchentlichen Lebensmittelabgabe an Armutsbetroffene (LEBA), die unter der Leitung des Diakonievereins Buchs steht. Dort stellte man fest, dass ein Bedürfnis nach einem Raum da war, wo sich Menschen in schwierigen Lebenssituationen in einer geschützten Umgebung treffen und austauschen können. Deshalb machte man sich auf die Suche nach einem geeigneten Lokal und wurde in der ehemaligen Kafihalle der evangelischen Kirche fündig. Unter der Leitung von Vreni Karrer aus Buchs und Waltraut Eggenberger aus Grabs, wurde der vordere Teil des alten Lokals mit grossem Elan und Einsatz zusammen mit freiwilligen Helfern in einen hellen ansprechenden Ort verwandelt.

 

Ein vielfältiges Angebot wartet auf die Besucher

 

Eine Küche ermöglicht es, zu backen, zu kochen und Feste zu feiern. Eine Sitzecke bietet die Möglichkeit zu Gesprächen. An drei grossen Tischen kann gegessen, Kaffee getrunken, gebastelt, genäht und gestrickt werden. Im weiteren bietet man bei Bedarf Unterstützung beim Korrespondieren mit Ämtern, beim Verfassen von Bewerbungen sowie beim Ausfüllen von Steuererklärungen an. Dafür steht ein Computer mit Internet-Anschluss zur Verfügung. Ab Mai ist zusätzlich eine Kleider- und Haushaltartikelbörse geplant.

 

Kein öffentliches Kaffee

 

Dieser Treffpunkt mit all seinen Angeboten ist kein öffentliches Kaffee, sondern für diejenigen reserviert, die aus den verschiedensten Gründen ein schweres Los zu tragen haben. Der Ort versteht sich als Fixpunkt, wo man Menschen respektvoll, partnerschaftlich und wertschätzend begegnet – und sie dort abholt, wo sie sich gerade befinden.

 

 

Anny Dubacher nimmt Abschied von der Hospizgruppe

Am 20. Januar wurde Anny Dubacher von Grabs nach 9 Jahren als Einsatzleiterin bei der Hospizgruppe Werdenberg verabschiedet.

 

Als ausgebildete Krankenschwester und Hebamme hat sie sich in dieser Zeit für Menschen in der letzten Lebensphase eingesetzt. Sie ist 2003 als freiwillige Mitarbeiterin und stellvertretende Einsatzleiterin eingestiegen. Ein Jahr später hat sie die Einsatzleitung ganz übernommen und mit dem Handy im Sack fast das ganze Jahr hindurch Bereitschaftsdienst geleistet.

Die Anfragen für eine Begleitung sind zu ihr gelangt. Mit viel Engagement hat sie mit den Angehörigen und Pflegenden die Einsätze abgeklärt und besprochen. Es war ihre Aufgabe, die Begleitenden einzusetzen, sie zu informieren und nach den Nachtwachen und Tageseinsätzen die Rückmeldungen entgegenzunehmen. Dabei war es ihr ein Anliegen, dass für die Mitarbeitenden der Hospizgruppe die Belastung nicht zu gross wurde. Auch nachts durfte man ihr telefonieren, um bei möglichen Problemen handeln zu können. Mit viel Wertschätzung und Kompetenz hat sie die Mitarbeitenden der Hospizgruppe in den Einsätzen begleitet.

Als ganzes Team haben wir Anny Dubacher gefeiert und mit Worten und Zeichen des Dankes verabschiedet. Wir danken Anny ganz herzlich für ihre grosse Arbeit, die sie als freiwillige Einsatzleiterin geleistet hat. Für die kommenden Jahre wünschen wir ihr viel Schönes, Gesundheit und Gottes Segen.

Kranke Menschen besuchen – aber wie?

Zu diesem Themenkreis fand am Samstag, 28. Januar eine Weiterbildung im Kirchgemeindesaal Räfis statt. Die Veranstalter, der Diakonieverein Buchs zusammen mit den evangelischen Kirchgemeinden Buchs und Grabs-Gams hatten Frau Pfarrerin Monika Riwar vom Bildungszentrum christliche Seelsorge und Beratung in Oberägeri als Referentin eingeladen. Der Anlass stiess auf grosses Interesse und war sehr gut besucht. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer leisten selbst seit Jahren wertvolle Dienste in der Begleitung von Kranken und Sterbenden. Das Seminar bot zum einen Theorie aber auch praktische Übungen und Arbeiten in kleinen Gruppen.

Pfarrerin Monika Riwar
Pfarrerin Monika Riwar

Frau Pfarrerin Riwar beschäftigt sich als Leiterin des Bildungszentrums intensiv mit dem Thema und bringt viel Erfahrung mit. In ihrer Einführung stellte sie fest, dass Besuche für kranke Menschen ein Erlebnis seien, das mit allen Sinnen wahrgenommen werden könne und deshalb anders als Fernseher, Telefon oder andere Medien ein unersetzbarer Kontakt zur Aussenwelt seien. Damit ein Krankenbesuch für alle Beteiligten ein Gewinn werden könne, gelte es jedoch als Besucher einiges zu beachten: Zunächst müsse die bestehende Situation geklärt werden. In welcher Beziehung stehen Besucher und Besuchte? Ist es ein privater Besuch zwischen Freunden oder besucht man jemanden in offizieller Funktion? Wo findet der Besuch statt? Im Spital, im Pflegeheim oder zuhause?

Pfarrerin Riwar hob hervor, wie wichtig es sei, dass der Besucher zuhören könne. Der kranke Mensch solle die Möglichkeit bekommen, zu sagen, was er brauche. Man müsse die Menschen dort abholen, wo sie gerade stehen. Man müsse versuchen, sich auf den anderen Menschen einzulassen, ihn ein Stück weit begleiten und ihm zeigen, dass man offen ist für seine Probleme und Ängste.

 

Im Weiteren arbeitete man immer wieder in Kleingruppen. Es galt verschiedene Aufgaben zusammen zu lösen und über eigene Erfahrungen mit Krankenbesuchen nachzudenken. Auch praktische Übungen, wie zum Beispiel das Eingeben von Nahrung – etwas Alltägliches im Umgang mit schwerstkranken und gebrechlichen Menschen – waren Teil des Seminars.

Der Tag bot eine ausgezeichnete Möglichkeit, bereits vorhandenes Wissen zu vertiefen und vom grossen Erfahrungsschatz, welcher an einem solchen Anlass zusammenkommt, für den Umgang mit kranken Menschen zu nutzen.


Andrea Wohlgemuth

Evangelische Kirche Buchs

Buchs, 31. Jan. 2012